Innere wie äußere Einwirkungen spielen in der Pathogenese atherosklerotischer Wandveränderungen eine Rolle.

Das ist auf den Seiten der AGA schon oft ein Thema gewesen. Hier sind beispielhaft äußere chemische Einwirkungen wie die Bestandteile von Feinstaub, physikalische wie der Lärm und emotionale wie äußere emotionale Belastungen, innere chemische wie das LDL-Cholesterin, physikalische wie Scherkräfte durch Hypertonus und emotionale unterbewußte Stressoren zu nennen. Weitere Modulatoren sind epigenetische Vorgänge und das Mikrobiom.

Dass entzündliche Mechanismen am Prozess teilhaben, ist im Detail bekannt.

Eine gerade erschienene Übersichtsarbeit beschreibt die immunologischen Prozesse gut verständlich:

 

Wolf D, Ley K. Immunität und Entzündung bei Arteriosklerose. Herz 2019, 44(2):107-120.

DOI: 10.1007/s00059-019-4790-y

 

englisches Original:

Wolf D, Ley K. Immunity and inflammation in atherosclerosis. Circ Res 2019,124:315–327;

https://doi.org/10.1161/CIRCRESAHA.118.313591

 

Quellen full text - open access: https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCRESAHA.118.313591

pdf-Version: https://www.ahajournals.org/doi/pdf/10.1161/CIRCRESAHA.118.313591

Inhalte:

 

Gelebte therapeutische Verfahren zielen bislang auf Aspekte wie Beeinflussung des Blutdruckes, des Cholesterins, der Gerinnung sowie von Entzündungsprozessen.

Ein

- in Wahrheit garnicht so -

neuer Aspekt der Behandlung betrifft Möglichkeiten einer Modulation der Immunantwort,

wie wir sie aus der Allergologie und Infektprävention kennen

–  Vakzination | Impfung | Immuntherapie - .

 

 

 

Wolf & Ley beschäftigen sich mit diesem Thema im letzten Abschnitt der oben genannten Veröffentlichung.